Zweischalige Außenwände bestehen aus einem tragendem inneren Mauerwerk, einer Luftschicht und dem Sichtmauerwerk(Klinker). Die nachträgliche Dämmung dieser Konstruktion kann mit einer Einblasdämmung leicht und im Vergleich zu anderen Dämmverfahren sehr kostengünstig durchgeführt werden.
Eine nachträgliche Kerndämmung von Altbau Fassaden ist in den meisten Fällen möglich wenn die Hohlschicht zwischen den Mauerwerken mindesten eine Tiefe von 3,5cm aufweist . Dämmstoff wird beim sogenannten Einblasverfahren durch in die Außenmauer gebohrte Einblaslöcher mit Luftdruck über eine Einblasdüse “eingeblasen”.
Zu unterscheiden sind dabei rieselfähige und faserige Produkte. Der Einbau rieselfähiger Produkte wie zum Beispiel EPS-Granulat erfordert weniger Einblaslöcher und das Material verteilt sich sehr gut in der Hohlschicht. Nachteilig ist das bei einem Fensteraustausch die Dämmung ungehindert aus der Fassade heraus rieseln kann. Dies kann man verhindern wenn man vor dem Einbau neuer Fenster beim Ausbau der alten Fenster mehrere Löcher durch den Fensterrahmen bis zur Hohlschicht bohrt, und nachfolgend das EPS-Granulat mit einem haushaltsüblichen Heißdampfgerät zu einer festen Schicht verschweißt. Prädestiniert ist EPS- Granulat für die Dämmung schmaler Hohlschichten von bis zu 4,5 cm. Bei größeren Hohlschichten können faserige Produkte aus Mineralwolle verwendet werden. Diese sind etwas kostengünstiger und verhaken sich stark untereinander und mit dem Mauerwerk. Zu Durchrieselungen beim Fensteraustausch kann es bei diesen faserigen Dämmstoffen daher nicht kommen. Selbst bei größeren Mauerdurchbrüchen bleibt das Material fest in der Fassade stehen Durch eine Kerndämmung bleibt das Erscheinungsbild der Fassade erhalten.
Kerndämmung von Fassaden führen wir im Großraum Düren , Aachen und Köln aus. |